Hintergründe

 


 

Das EVG-Zentrum entstand aufgrund von Erfahrungen mit EVGs an der Hochschule Luzern im Zeitraum zwischen dem Sommer 2014 und Sommer 2016. Durch eine intensive Zusammenarbeit mit Bauprojekten und der Gründung von Eigenverbrauchsgemeinschaften, konnte die Grundlage erarbeitet werden, um ein solches Kompetenzzentrum aufzubauen. Während diesen Projekten, mussten wir beobachten, dass viele Anlagen auf Mehrfamilienhäusern oder Bürogebäuden nicht gebaut werden, weil es Unsicherheiten gibt bei der Verwaltung und Organisieren von EVGs.

Zusätzliche Hürden sind Ungewissheiten bei der fortschreitenden Liberalisierung der Strombranche in der Schweiz. Es ist nicht klar, ob in drei Jahren noch die gleichen Rahmenbedingungen gelten. Politische Entscheide können grosse Auswirkungen auf EVGs haben. Sobald sich jedoch die Verantwortlichen Immobilienbesitzer regelmässig mit signifikanten Veränderungen befassen müssen, kann dies zu einem negativen Investitionsentscheid führen.

Die technischen Veränderungen haben zur Folge, dass es nicht klar ist wie die Profitabilität geschätzt werden kann. Aufgrund von Überproduktion im Strommarkt an sonnigen Sommertagen ist es ebenfalls nicht sicher ob die aktuellen Rückspeisetarife für die nächsten Jahrzehnte gehalten werden können.

Der logische Ansatz bei all diesen Herausforderungen ist es ein spezialisiertes Zentrum zu gründen, durch welches die neuen Rahmenbedingungen direkt umgesetzt werden können, ohne jedes Mal individuelle Abklärungen und Kosten auszulösen.

Das Hauptanliegen dabei ist, erneuerbare Energien profitabel zu machen, um ihnen so zum Durchbruch in der Schweiz zu verhelfen. Wir sind überzeugt, dass wir die Energiewende nur schaffen können, wenn die nötigen Dienstleistungen erbracht werden. Die angebotenen Lösungen reduzieren sich denn auch auf möglichst einfache und praktikable Konzepte, welche für Jahre funktionieren.

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